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02.04.2020

Entschädigungen nach § 56 IfSG (Infektionsschutzgesetzt)

Neben den Zuschüssen und Förderdarlehen, sollte ein weiter Baustein der möglichen Unterstützung der durch die Corona-Krise wirtschaftlich Betroffenen nicht vergessen werden.

Wer aufgrund des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) unter Quarantäne gestellt wird oder mit einem Tätigkeitsverbot belegt wurde und einen Verdienstausfall erleidet, ohne krank zu sein, erhält grundsätzlich eine Entschädigung. (§56 IfSG)

Diese Entschädigung gilt für Arbeitnehmer, Arbeitgeber und Selbständige.

Leider ist die Handhabung und Antragstellung in jedem Bundesland (Föderalismusprinzip) wieder anders, so, dass wir eine Übersicht der Antragstellen im Formularpool bereitgestellt haben.

Bei Arbeitnehmer*innen hat der Arbeitgeber für längstens sechs Wochen, soweit tarifvertraglich nicht anders geregelt, die Entschädigung auszuzahlen.

Die ausgezahlten Beträge werden dem Arbeitgeber auf Antrag erstattet.

Ab der siebten Woche wird die Entschädigung auf Antrag des Betroffenen an diesen direkt gezahlt.

Selbstständig Erwerbstätige stellen den Antrag auf Entschädigung direkt beim jeweiligem Amt.

Voraussetzung für den Erhalt einer Entschädigung ist ein Verdienstausfall infolge eines Tätigkeitsverbotes bzw. einer Quarantäne (Absonderung) nach Infektionsschutzgesetz (IfSG).

Der Antrag auf Entschädigung muss schriftlich innerhalb von drei Monaten nach Einstellung des Tätigkeitsverbots oder Ende der Absonderung bei der jeweiligen Stelle gestellt werden.

 Ansprechpartner-§-56 IfSG.pdf


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