Grundstücksübertragungen drohen erheblich teurer zu werden
Nach dem Erbschaftsteuerdebakel stehen nun auch die Grundstückssteuerwerte auf dem Prüfstand. ...mehr
Leasingfahrzeug
Bis 2005 den vollen Betriebsausgabenabzug sichern. Finanzgericht erleichtert Betriebsausgabenabzug für Leasingfahrzeuge bei Freiberuflern. ...mehr
Umsatzsteuerliche Behandlung von Ausgleichsansprüchen nach Beendigung eines Leasingvertrages
Gibt ein Leasingnehmer sein Fahrzeug bzw. einen Leasinggegenstand vorzeitig zurück, sehen die Vertragsbedingungen im Regelfall vor, dass der Leasingnehmer dem Leasinggeber eine Entschädigung zu zahlen hat. ...mehr
Selbstanzeige
Wann möglich, wann nötig? ...mehr
Neues BMF-Schreiben zur Abgeltungsteuer Bestandsprovisionen steuerpflichtig
Das BMF hat in einer Erörterung von Zweifelsfragen des Deutschen Derivate Verbandes die Abgeltungsteuerpflicht erhaltener Bestandsprovisonen bejaht. ...mehr
Leasingfahrzeug
Der Fall: Ein Zahnarzt hat gegen das Finanzamt geklagt, weil dieses ihm bei einer Betriebsprüfung die Kosten seines gemischt genutzten Leasingfahrzeugs nur in Höhe der betrieblichen Nutzung von 30 % anerkannte. Der Steuerpflichtige begehrte hingegen den vollen Betriebsausgabenabzug gegen Versteuerung des Privatanteils.
FG-Entscheidung: Der 14. Senat des Finanzgerichts Köln hat nun mit Urteil vom 20.05.2009 (14 K 4223/06) dem Zahnarzt Recht gegeben und entschieden, dass Freiberufler für Leasingfahrzeuge den vollen Betriebsausgabenabzug erhalten können, auch wenn sie das geleaste Fahrzeug zu weniger als 50 % betrieblich nutzen. Voraussetzung ist die Zuordnung des Fahrzeugs zum so genannten gewillkürten Betriebsvermögen des Freiberuflers. Das ist dann möglich, wenn das Leasingfahrzeug mindestens zu 10 % beruflich genutzt wird. Der privat genutzte Anteil ist entsprechend zu versteuern. Das FG hat hierfür die Ein-Prozent-Regelung für anwendbar erachtet.
Anwendbarkeit des Urteils: Die Erkenntnisse aus dem Urteil können bis einschließlich 2005 genutzt werden. Voraussetzung ist, dass der Steuerbescheid offen gehalten worden und insoweit noch nicht Festsetzungsverjährung eingetreten ist. Mit Wirkung ab 1.1.2006 sind die Erkenntnisse nicht mehr anwendbar. Denn ab 2006 kann aufgrund einer Gesetzesänderung die Privatnutzung nur noch dann nach der Ein-Prozent-Regelung besteuert werden, wenn die betriebliche Nutzung des gemischt genutzten Fahrzeugs über 50 % liegt.
Stand: 12. August 2009
Neuere Ausgaben:
- Mai 2012
- April 2012
- März 2012
- Februar 2012
- Januar 2012
- Dezember 2011
- November 2011
- Oktober 2011
- September 2011
- August 2011
- Juli 2011
- Juni 2011
- Mai 2011
- April 2011
- März 2011
- Februar 2011
- Januar 2011
- Dezember 2010
- November 2010
- Oktober 2010
- September 2010
- August 2010
- Juli 2010
- Juni 2010
- Mai 2010
- April 2010
- März 2010
- Februar 2010
- Januar 2010
- Dezember 2009
- November 2009
- Oktober 2009

