Neues Konjunkturpaket II verabschiedet
Pakt für Beschäftigung und Stabilität soll mit Investitionen und Entlastungen Deutschland aus der Wirtschaftskrise führen. ...mehr
Neues Gesetz zur Bekämpfung der Steuerhinterziehung
Schwarze Liste und eidesstattliche Versicherungen sollen für mehr Steuerehrlichkeit sorgen. ...mehr
Neue Kraftfahrzeugsteuer beschlossen
Neue emissionsbezogene Kfz-Steuer für Neuwagen ab dem 1.7.2009 ...mehr
Vorsicht: Bei „nichts sagender Leistungsbeschreibung“
auf der Rechnung ist Vorsteuerabzug in Gefahr ...mehr
Neues Konjunkturpaket II verabschiedet
Am 13.2.2009 hat der Deutsche Bundestag das größte Konjunkturpaket in
der Geschichte der Bundesrepublik verabschiedet. Die Abstimmung im
Bundesrat soll bis Ende Februar abgeschlossen sein.
Zu den wichtigsten Maßnahmen gehören:
Grundfreibetrag: Der Grundfreibetrag wird rückwirkend zum 1.1.2009 von 7.664 € auf 7.834 € und ab 1.1.2010 auf 8.004 € erhöht. Zusätzlich sinkt der Eingangssteuersatz ab 1.1.2009 von 15 % auf 14 %.
Arbeitslosenversicherung: Der gesetzliche Beitragssatz zur Arbeitslosenversicherung sinkt rückwirkend zum 1.1.2009 auf 3,0 % und zugleich bis zum 30.6.2010 auf 2,8 %. Der Beitragssatz soll auch bei einer länger anhaltenden Krise garantiert werden. Dafür wurde eine Ausgleichsverpflichtung durch den Bund gesetzlich festgelegt.
Krankenversicherung: Der allgemeine Beitragssatz zur gesetzlichen Krankenversicherung wird ab 1.7.2009 von derzeit 15,5 % auf 14,9 % gesenkt. Der allein von Arbeitnehmern zu tragende Sonderbeitrag (Kopfprämie) von 0,9 % blieb hingegen unverändert.
Kindergeld: Kindergeldanspruchsberechtigte erhalten pro Kind einen einmaligen Bonus von 100 €. Die Einmalzahlung wird jedoch bei der Einkommensteuerveranlagung für das Jahr 2009 als Kindergeldzahlung im Sinne der Günstigerprüfung berücksichtigt.
Kfz-Steuer: Die Kfz-Steuer wird auf eine emissionsbezogene Kfz-Steuer umgestellt (siehe gesonderten Beitrag auf Seite 4).
Kredit-Rettungsschirm für Unternehmen: Nach dem Vorbild des Finanzmarktstabilisierungsfonds für Banken wird es künftig auch einen Fonds für Unternehmen geben. Dieser soll die Unternehmen, welche derzeit wegen der Finanzkrise keine oder zu wenig Kredite erhalten, unterstützen. Der Rettungsschirm wird dabei in Form von Bürgschaftsprogrammen mit einem Volumen von 100 Mio. € über die deutschen Unternehmen gespannt.
Erhöhung der staatlichen Investitionen: Außerdem wollen Bund, Länder und Gemeinden in diesem und im nächsten Jahr insgesamt 17 bis 18 Mio. € zusätzlich für Infrastrukturmaßnahmen ausgeben. Zwei Drittel davon sollen in Bildungseinrichtungen fließen. Der Rest teilt sich auf in Straßen, Schienen und schnellere Internetsysteme.
Stand: 16. Februar 2009
Neuere Ausgaben:
- Februar 2012
- Januar 2012
- Dezember 2011
- November 2011
- Oktober 2011
- September 2011
- August 2011
- Juli 2011
- Juni 2011
- Mai 2011
- April 2011
- März 2011
- Februar 2011
- Januar 2011
- Dezember 2010
- November 2010
- Oktober 2010
- September 2010
- August 2010
- Juli 2010
- Juni 2010
- Mai 2010
- April 2010
- März 2010
- Februar 2010
- Januar 2010
- Dezember 2009
- November 2009
- Oktober 2009
- September 2009
- August 2009
- Juli 2009
- Juni 2009
- Mai 2009
- April 2009

